Samstag, 16. Dezember 2017

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Geschrieben von PM KGS am 05. Dezember 2017
Aktuell

Umgang mit Smartphone, Internet & Co

Präventionstage für Sechstklässler der KGS

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Es ist schon Tradition an der KGS Bad Lauterberg, dass für den gesamten sechsten Jahrgang Präventionstage zu Fragen der Kommunikation und Zusammenarbeit sowie Gewalt und Mobbing angeboten werden. Ein Schwerpunkt dabei sind die digitalen Medien. Über die sozialen Netzwerke werden Kontakte gehalten und viele Informationen ausgetauscht, aber über das Netz wird auch gemobbt. Das alles macht vor den Schultüren nicht Halt, so dass das Präventionskonzept der KGS seit mehreren Jahren beinhaltet, den Schülerinnen und Schülern dazu Informationen zu vermitteln und im geschützten Rahmen der Klassengemeinschaft Erfahrungen zu sammeln und sich auszutauschen.
Die Sechstklässler durchliefen vier verschiedene Projekte, immer begleitet durch die Klassenlehrerinnen, damit diese vertiefte Einblicke in die Gruppenstrukturen und Hinweise für die weitere Arbeit gewinnen konnten. Zwischendurch wurde gemeinsam gefrühstückt und besprochen, was für die jeweilige Klasse besonders interessant war.

Das Konzept der Präventionstage hat sich bewährt.“
Inger Schweer, Didaktische Leiterin der KGS Bad Lauterberg

Wichtige Erkenntnisse bot zum Beispiel ein Projekt, das von den Lehrkräften des Mobbing-Interventions-Teams der Schule angeboten wurde. Die Frage „Was ist in meiner Klasse los?“ forderte zur Auseinandersetzung mit der eigenen wie auch der gemeinsamen Situation auf. Nicht wenige Schülerinnen und Schüler waren betroffen, wenn sie sich im Rollenspiel in eine Person eingefühlt hatten: „Mir war nicht klar, dass D. uns wirklich fies findet, wir haben das gar nicht so gemeint!“ Erwartungsgemäß waren hier Whatsapp und soziale Netzwerke immer wieder ein Thema.
In einem Projekt zum Thema Gewalt, das vom Beratungslehrer der KGS, Benjamin Schneider, begleitet wurde, konnten die Jugendlichen ebenfalls Ängste formulieren und viele Fragen stellen. Den Bereich Cybermobbing übernahm wie immer der Präventionsbeauftragte der Polizei Osterode, Volker Hahn. Dieser informierte auch die Eltern in einem Abendvortrag über Gefahren im Netz und darüber, wie man Kinder mit Sicherheitsmaßnahmen, klaren Absprachen und Regeln schützen bzw. stark machen kann. Abgerundet wurde das Programm für die Sechstklässler mit einem Hindernisparcours in der Sporthalle, der nur in Kooperation mit anderen bzw. mit gegenseitiger Hilfestellung überwunden werden konnte. Für viele Schülerinnen und Schüler war dieses Projekt das Highlight – nicht zuletzt, weil die Verlässlichkeit der Klassengemeinschaft unmittelbar spürbar wurde.
In einer abschließenden Reflexionsrunde mit allen Projektanbietern und Klassenlehrerinnen sowie der Schulsozialarbeiterin und der Didaktischen Leiterin wurden unter anderem die Rückmeldungen aus den Klassen besprochen. Gemeinsames Fazit: Das Konzept hat sich bewährt, und das Team freut sich bereits darauf, im nächsten Jahr wieder alle sechsten Klassen durch die Projekte zu begleiten.


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