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Sonntag, 22. Juli 2018

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Geschrieben von ski am 11. März 2018
Aktuell

Happy End beim NightBeat

Gelungene Last-Minute-Improvisation: beim Kneipenfestival herrschte wieder beste Stimmung

Riesenandrang im Kurhaus....
Riesenandrang im Kurhaus....
Vor dem großen Ansturm: das Thekenteam
Vor dem großen Ansturm: das Thekenteam
Wenn die Band Pause machte, legte "Sound2Dance" auf
Wenn die Band Pause machte, legte "Sound2Dance" auf
Rappelvoll war es überall, so wie hier in der Fünften
Rappelvoll war es überall, so wie hier in der Fünften
Markus Funke hat seine festen Fans, die ihre Plätze in Lisa's Eck schon früh sicherten
Markus Funke hat seine festen Fans, die ihre Plätze in Lisa's Eck schon früh sicherten
Jamstreet spielte in der Tequila Lounge
Jamstreet spielte in der Tequila Lounge
"Tom Twist" in den Jägerstuben
"Tom Twist" in den Jägerstuben

Ein rundum gelungenes Bad Lauterberger NightBeat 2018 und viele Besucher in bester Stimmung. „Nach den Ereignissen im Vorfeld bin ich mit dem Verlauf des Abends hochzufrieden. Die Läden waren alle rappelvoll, und vermutlich waren es sogar noch ein paar Besucher mehr als im Vorjahr“, erklärt Dominik Brähler vom Veranstalter BluesAgency.

Im Vorfeld war jedoch ganz schöne Hektik ausgebrochen, als am Freitag klar wurde, dass das Hotel Riemann aufgrund eines Trauerfalls nicht zur Verfügung stehen wird. Doch das Team um Thomas Mennecke, Philip Bellstedt und Tobias Hungerland, das, wie schon in den vergangenen beiden Jahren, das Kurhausfoyer bewirtschaftete, sprang spontan ein, so dass die fürs Hotel Riemann geplante Band CC Rider im Restaurantbereich des Kurhauses, den ehemaligen Ritscher-Stuben, spielen konnte. Die Hau-Ruck-Rettungsaktion führte dazu, dass am Freitagabend noch eilig weitere Getränkevorräte und Material für den Ausschank beschafft werden mussten. Und der Andrang war riesig: „Ab 21 Uhr brannte hier die Luft“, erklärte Thomas Mennecke. Das war keine Übertreibung: „Ich habe gerade schon Wodka nachgeholt, und jetzt gehen uns so langsam die Getränke aus“ - das war übrigens noch vor Mitternacht….  Die schwer arbeitende Thekencrew versorgte so viele Gäste wie noch nie. Auch das Soundproblem war leicht zu lösen: wenn CC Rider in den Ritscherstuben spielte, machte die Band „Verwöhnaroma“ Pause und ein DJ legte im Foyer auf, so dass man sich nicht musikalisch in die Quere kam.

Da das neue „Level“ (das ehemalige Sunset/Golden Gate) noch nicht zur Verfügung stand, ließ Wirt Khaled Jouni die Blackwood Band kurzerhand in der Almhütte auftreten. „Einige behördliche Auflagen bezüglich der Elektroinstallation sind noch nicht erfüllt worden“, erklärte er. Doch die Umbauarbeiten sollen voraussichtlich Ende März fertig sein. Dann hätte Jouni neben der Tequila Lounge („die wird von allen genutzt“) und der Almhütte (hauptsächlich Ü30-Publikum) noch eine dritte Kneipe in Bad Lauterberg. „Das neue Level wird sich eher an die Jüngeren richten – ich will damit auch Publikum aus dem weiteren Umkreis anziehen“, sagte Jouini. In der Tequila Lounge spielten die aus den Vorjahren bekannten Jamstreet, allerdings krankheitsbedingt mit einer Ersatzsängerin, die ebenfalls das Publikum begeistern konnte.
Nicht nur den Durst löschen, sondern auch den Hunger stillen konnten die Festivalbesucher bei den Jägerstuben – großer Andrang herrschte nicht nur drinnen bei den Rock'n Rollern von „Tom Twist“, sondern auch am Bratwurststand draußen.
Wer Markus Funke in Lisa's Eck hören wollte, musste früh kommen – oder sich gedulden: schließlich ist das die kleinste von allen teilnehmenden Kneipen. Aber dafür besonders fein, auch musikalisch – der local hero schaffte wieder Gänsehautatmosphäre mit seinen Songs. „Wenn das Publikum gut ist, wachse ich über die Erkältung hinaus“, versprach er am Anfang – und hatte nicht zu viel versprochen.  
Härtere Töne waren – natürlich – in der Fünften zu hören, wo Rockhead sich nicht nur musikalisch, sondern auch optisch zur Geltung brachten.  Etwas ruhiger waren dagegen die Töne im Back's, wo das Akustik-Duo „On the Rocks“ spielte – weniger Gedränge herrschte dort natürlich auch nicht.

Schlägerei nach dem Festival

Dank des milden Frühlingswetters herrschte auch reger Publikumswechsel zwischen den Kneipen.
Nicht nur der Veranstalter, sondern auch die Ordnungshüter zeigten sich zufrieden: „Im Prinzip ist die Veranstaltung super gelaufen“, erklärte die Bad Lauterberger Polizei. Allerdings gab es im Nachgang gegen 2:30 Uhr eine etwas größere Schlägerei mit acht beteiligten Personen im „Bermuda-Dreieck“ in der Wissmannstraße; entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Gegen 3:45 Uhr kam es nochmal zu einem Körperverletzungsdelikt im Bereich der Tequila Lounge. Das ist allerdings nichts Besonderes: „So etwas läuft ja fast jedes Wochenende“. Auch das Bad Lauterberger Ordnungsamt war diesmal unterwegs und zeigte Präsenz. Knöllchen wurden an dem Abend aber bewusst nicht verteilt, nur die allzu wilden Parksünder in der Hauptstraße wurden angesprochen und aufgefordert, ihre Autos woanders abzustellen, um Sicherheitsrisiken zu mindern.

Dominik Brähler von der BluesAgency spricht den Lauterbergern und vor allem den Gastronomen ein großes Lob aus: „Die haben das sehr gut organisiert und vorbereitet – das ist in anderen Städten nicht immer so.“ Möglicherweise seien es sogar noch ein paar Besucher mehr als im Vorjahr gewesen, meinte er. Natürlich wird das NightBeat 2019 wiederkommen: „Der zweite Samstag im März hat sich als Termin gut etabliert“.

Natürlich haben wir auch wieder eine große Bildergalerie: Das war das NightBeat 2018.

 


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Blaulicht

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