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Freitag, 16. November 2018

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Geschrieben von ski am 11. April 2018
Aktuell

Neues Spiel, neues Glück? Die Kinder der Stadt treffen sich am Freitag im Kurpark

Bad Lauterberg bewirbt sich wieder um den Traumspielpark von radio ffn

Der Traumspielpark 2016 ging nach Seeburg.
Der Traumspielpark 2016 ging nach Seeburg.
Der Radiosender ffn verschenkt wieder mit der Stiftung Sparda-Bank Hannover einen Traumspielpark im Wert von 150.000 Euro (Screenshot der Homepage von radio ffn)
Der Radiosender ffn verschenkt wieder mit der Stiftung Sparda-Bank Hannover einen Traumspielpark im Wert von 150.000 Euro (Screenshot der Homepage von radio ffn)
So ähnlich könnte der Traumspielpark aussehen: hier die Visualisierung des 2017 verschenkten Spielplatzes (Grafik: playparc)
So ähnlich könnte der Traumspielpark aussehen: hier die Visualisierung des 2017 verschenkten Spielplatzes (Grafik: playparc)

Zum dritten Mal verschenkt radio ffn in Zusammenarbeit mit der Stiftung Sparda-Bank Hannover einen Traumspielpark im Wert von ca. 150.000 Euro. Nachdem die Bad Lauterberger bekanntlich 2016 trotz aller Klickaktionen und großartiger Mobilisierung bei den Klickaktionen das Online-Voting nicht gewinnen konnte (die Kneippstadt landete immerhin auf dem fünften Platz, der Traumspielpark ging dann nach Seeburg), war die Enttäuschung erst einmal groß. Bereits 2017 wurden dann vom Veranstalter die Regeln geändert: es gab kein Online-Voting mehr, sondern ein Losverfahren, bei dem drei Städte in die Auswahl kamen und Aufgaben gestellt bekamen. Natürlich war auch Bad Lauterberg im Lostopf, hatte aber kein Glück.
Auch 2018 wird wieder ein Traumspielpark verschenkt – und wieder hat radio ffn die Regularien geändert: diesmal werden zehn Städte per Losverfahren vorausgewählt, die sich dann on Air präsentieren müssen. Die Entscheidung trifft dann eine Jury.  Wer in der Jury sitzt, nach welchen Kriterien diese dann entscheidet und ob noch Aufgaben auf die Teilnehmer warten, verrät radio ffn derzeit allerdings nicht.

Aber logisch ist natürlich, dass sich Bad Lauterberg wieder dafür bewirbt. Schließlich ist die notwendige, geeignete freie Fläche vorhanden – ganz unabhängig davon, ob der Traumspielplatz im Kurpark etwas weiter unten oder weiter oben besser aufgehoben ist.

Drohnen-Luftbild vom Kurpark - mit möglichst vielen Kindern

Bürgermeister Dr. Thomas Gans und Janka Eckhardt, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, haben sich bereits an die Formulierung des Bewerbungsschreibens gemacht. Und für das notwendige Foto der Fläche, auf der der Traumspielpark bei einem Gewinn entstehen soll, haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht: am Freitag, den 13. April treffen sich die Kinder der Stadt um zehn Uhr im Kurpark, um sich aufzustellen. Dann wird von einer Drohne ein Luftbild des Kurparks gemacht, auf dem möglichst viele Kinder zu sehen sind, um für ihren Traumspielplatz zu werben.
Die Grundschule und die Kindergärten haben ihre Beteiligung bereits zugesagt. Jetzt sind auch alle anderen Kinder, die vielleicht noch nicht in Kita oder Schule gehen, aufgerufen, sich am Freitag um zehn Uhr am Treffpunkt Tennisplatz einzufinden, damit es ein möglichst eindrucksvolles Bild wird. Auch Eltern mit Kind im Kinderwagen werden gern gesehen!

Warum der Traumspielplatz so teuer ist

Auch wenn der Kinderschutzbund bereits eine eindrucksvolle Summe von über 20.000 Euro gesammelt hat, um den Spielplatz in Eigenregie zu stemmen – von einem Traumspielpark ist man damit weit entfernt. Denn für einen öffentlichen Spielplatz sind nur speziell zertifizierte Spielgeräte zulässig – und die haben mit den Preisen für eine Gartenschaukel aus dem Baumarkt nichts zu tun. Ein einzelnes Gerät kann da locker mal 20.000 Euro kosten. Deshalb hoffen nun alle, dass Bad Lauterberg vielleicht diesmal zum Zuge kommt. Denn was mit dem bereits gesammelten Geld im (absoluten Glücks-)Falle eines Gewinns passieren würde, steht auch schon fest: „Wir haben ja noch mehr Spielplätze in der Stadt“, sagt Janka Eckhardt: „Dann würden wir das Geld dazu verwenden, diese aufzuwerten“.

Das wäre in der Tat ein Traum. Vorher muss Bad Lauterberg erst einmal das Losglück hold sein, um überhaupt unter die zehn teilnehmenden Kommunen zu kommen – eine hohe Hürde. „Aber wer nicht teilnimmt, kann auf gar keinen Fall gewinnen“, sagt der Bürgermeister: „Logisch, dass wir alles daransetzen, dabei zu sein und den Traumspielpark in unseren Kurpark zu holen!“


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