Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Beiträge


Geschrieben von Boris Janssen am 09. Mai 2018
Aktuell

3D-Logo für die neue Kita

Und ein Wegweiser holt die Natur ins „Spatzennest“

Soll zum Symbol für die neue städtische Kita werden: Das Vogelpaar am Eingang.
Soll zum Symbol für die neue städtische Kita werden: Das Vogelpaar am Eingang.
Mit den Sponsoren am Spatzennest (von links): Hans-Jörg Fritzowsky, Volkmar Effmert, Julia Winter, Frauke Scholz, Carsten Kröger, Merte Marrón und Annika Hetzel.
Mit den Sponsoren am Spatzennest (von links): Hans-Jörg Fritzowsky, Volkmar Effmert, Julia Winter, Frauke Scholz, Carsten Kröger, Merte Marrón und Annika Hetzel.
Auch am Wegweiser in der ehemaligen Grundschul-Pausenhalle wurde ein Gruppenfoto gemacht…
Auch am Wegweiser in der ehemaligen Grundschul-Pausenhalle wurde ein Gruppenfoto gemacht…
…bevor es noch eine kleine Führung durch die neuen Kita-Räume gab.
…bevor es noch eine kleine Führung durch die neuen Kita-Räume gab.
Da sind natürlich auch Eier im Nest der (künftigen) Spatzeneltern.
Da sind natürlich auch Eier im Nest der (künftigen) Spatzeneltern.

Mit dem Umzug der städtischen Kita aus der Aue nach Barbis hatte sich ja automatisch auch der alte ortsgebundene Name erledigt. In Barbis wiederum gab es bereits eine Kita. Also musste für den Namen eine ganz andere Idee daher. Am besten etwas, das zum neuen gemütlichen Zuhause inmitten von viel Grün passt. So etwas wie – hmm – „Spatzennest“.

An dessen Eingang begrüßt die Kita-Besucher ein Vogelpaar in seinem Heim. Kettensägenkünstler Volkmar Effmert hat beides in etwa zehnstündiger Arbeit mit seinem rustikalen Werkzeug filigran aus einem großen Stück Holz „geschnitzt“. Nun thront es auf den Resten eines alten Baumes, fast wie in einer Astgabel. Ein wunderbar passendes Symbol für das Spatzennest, sozusagen ein 3D-Logo für die Kita. Und tatsächlich möchte Kita-Leiterin Frauke Scholz das Kunstwerk am liebsten irgendwie in den Briefbogen integrieren.

 

Dank Sponsoren schon zur Eröffnung da

Aber vor allem freut sich das gesamte Team darüber, dass die Idee zum Nest schon zur Eröffnung der Kita Wirklichkeit geworden ist. Die VGH-Vertretung Hans-Jörg Fritzowsky und das Modehaus Rudolphi hatten sich nämlich spontan bereit erklärt, das Vorhaben zu sponsern. „Wir haben nur kurz überlegt“, sagte Fritzowksy am Montag (07.05.2018) bei der kleinen offiziellen Übergabe über die Entscheidungsfindung und meinte damit natürlich: Überlegen war gar nicht nötig.

Dabei ging es nicht nur um das „Logo“ vor der Tür, sondern auch um einen stattlichen Wegweiser im Innern, der so ähnlich glatt im Nationalpark stehen könnte. Er soll den Besuchern dabei helfen, in der nun riesigen Kita den richtigen Weg zu finden. Und mit seiner großen, klaren Beschriftung helfe er den Kindern bei ihren allerersten Versuchen, Buchstaben und Lesen zu lernen, nannte Scholz einen weiteren Pluspunkt. Seine Gestaltung sei ebenfalls ein Sinnbild: „Wir haben so viel Natur rund um unsere neue Kita, wir wollen sie hier auch reinholen.“ Dort ist sie jetzt buchstäblich fest verankert, denn Tore Ortgies hatte Effmerts zweites Werk genauso rechtzeitig zur Eröffnung kindersicher aufgestellt.

 

Viel Spaß beim Arbeiten

„Sie sind doch sicher glücklich über die großen Räume“, schätzte Rudolphi-Geschäftsführer Carsten Kröger während des Besuches und traf damit voll ins Schwarze. Frauke Scholz: „Wir sind seit drei Wochen hier… Also – das ist schon toll!“ Die Kita sei ein Zugewinn für den Ortsteil Barbis und für die gesamte Stadt Bad Lauterberg, ist Scholz überzeugt. Die ehemalige Grundschule werde weiterhin von Kindern genutzt, man könne als städtische Kita jetzt bis zu 105 Kinder betreuen und besonderes Highlight für einen Kindergarten sei die eigene Turnhalle, deren Erhalt nebenbei auch den Vereinen nütze.

So wünschte Carsten Kröger der Kita-Leiterin und den anwesenden Gruppenleiterinnen Annika Hetzel (Spechtgruppe), Julia Winter (Finkengruppe) und Merte Marrón (Lerchengruppe) viel Glück in den neuen Räumen – „und viel Spaß beim Arbeiten“. Ein kurioser Wunsch? Ach was: „Den haben wir wirklich“, betonten die Vier voller Überzeugung im Chor. Und man muss es ihnen einfach abnehmen bei dem Strahlen, mit dem sie ihre Gäste durch das ganze Gebäude führten – mit fast schon kindlicher Freude. Auch das ein gutes Zeichen.


.................................................................................................................................................


Blaulicht

Bild der Woche