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Dienstag, 16. Oktober 2018

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Geschrieben von Boris Janssen am 08. Juni 2018
Aktuell

Kleine Artisten, riesige Show

Grundschule am Hausberg: Zwei Mal volles Zelt zum Finale der Projektwoche

Einsatz für die Spezialeinheit: Die Akrobaten.
Einsatz für die Spezialeinheit: Die Akrobaten.
Faszinierende Artistik auf dem Seil…
Faszinierende Artistik auf dem Seil…
…und auf dem Trapez.
…und auf dem Trapez.
Reifen, die Erste: Hula-Hoop-Kunststücke.
Reifen, die Erste: Hula-Hoop-Kunststücke.
Reifen, zum Zweiten: Die Hundedressur.
Reifen, zum Zweiten: Die Hundedressur.
Die Clowns haben eine ungefähre Ahnung, wo es langgeht.
Die Clowns haben eine ungefähre Ahnung, wo es langgeht.
Die Feuershow mit den Special Guests, den Lehrerinnen.
Die Feuershow mit den Special Guests, den Lehrerinnen.
Danksagung nach dem großen Finale.
Danksagung nach dem großen Finale.

Wenn eine Schul-Projektwoche selbst bei Eltern und Großeltern in begeisterter Erinnerung bleibt, dann muss sie etwas Besonderes gewesen sein. Das war bei den Projekten der damals noch drei Bad Lauterberger Grundschulen mit dem Circus Laluna so (zuletzt 2015) – und das wird mit dem Gastspiel des Circus Baldini wohl genauso sein. Der Familienbetrieb aus Wiesbaden hatte sein beachtliches Zelt in der letzten Mai-Woche auf dem Schulhof der Grundschule am Hausberg aufgeschlagen und den Kindern eine spannende Woche in der Welt des Zirkus beschert. Zum Abschluss der Projektwoche am Freitag (01.06.2018) hat es dann die obligatorische Präsentation gegeben – und die war natürlich, wie sollte es bei diesem Thema anders sein, eine echte Zirkusshow in der Manege.

Genaugenommen waren es sogar zwei Shows, denn die Kinder der Schule waren für die Woche in zwei Gruppen geteilt worden, die jeweils dasselbe Programm einstudierten. Damit wiederum bescherten sie den „Baldinis“ ihrerseits ein nicht ganz alltägliches Erlebnis: Das etwa 500 Personen fassende Zirkuszelt war an einem Nachmittag gleich zwei Mal bis auf den letzten Platz besetzt.

 

Alles, was zu einer Zirkusshow dazugehört

Es wurde ja auch alles geboten, was zu einem richtigen Zirkus dazugehört: Jonglage und Tierdressur, Zauberer, die da doch bestimmt irgendwie herumtricksen, Clowns, die ihren Schabernack treiben, Seiltänzer, Akrobaten und, ja, atemberaubende Kunststücke unter der Zeltkuppel. Auch wenn dabei die Vielfalt und das überragende Niveau der Laluna-Vorstellungen nicht erreicht wurden – vielleicht ist die nun zusammengelegte Schule dafür einfach zu groß –, es war wieder beeindruckend, was die Kinder innerhalb weniger Tage gelernt hatten, vor allem, wie sie es jetzt völlig souverän vor einem Riesenpublikum präsentierten.

Die Stimmung im Zelt war aber auch grandios. Klappte mal etwas nicht auf Anhieb, dann gab es einen Extraapplaus und eine zweite Chance. Spätestens die saß. Nein, hier konnte sich niemand blamieren, ganz im Gegenteil. Und was immer das für eine magische Energie ist, die von ihren Geräten ausgeht, es waren wieder die kleinen Trapezkünstler, die die Zuschauer in ungläubiges Staunen, den einen oder anderen auch zusätzlich zur Hitze in eine Extraportion Schwitzen, versetzten. Kurz vor dem Finale gab es dann den Überraschungsauftritt der Special Guests: eine bejubelte Feuershow – präsentiert von den Lehrkräften.

Um das professionelle Zirkusfeeling perfekt zu machen, statteten die Circus-Trainer ihre Schützlinge mit einfachen, aber wirkungsvollen Kostümen aus. Und natürlich hatten sie das ganze Equipment ausgepackt, das für eine Show nicht fehlen darf: farbenfrohe Beleuchtung, Schwarzlicht, Nebel. Dazu gab es einen mitreißenden, bestens zur Elterngeneration passenden Soundtrack. Nun ahnt man auch: Das A in „A-Team“ steht wohl für „Akrobaten“. Aber mit AC/DCs „Hells Bells“ zur Feuershow der Lehrer wird doch am Ende nicht etwa die Schulglocke gemeint sein…?

 

Große Unterstützung durch Förderverein

Schulleiterin Anke Tilhein-Engelke war nach dem Finale hellauf begeistert. Die Kinder hätten allesamt Tolles geleistet, viele hätten Fähigkeiten gezeigt, die sie niemals vermutet habe. Neben persönlichem Selbstbewusstsein hätten die Kinder dabei ein Wir-Gefühl entwickelt und zusammen in der Gruppe ein großes Ziel erreicht, eben eine großartige Zirkusshow. Tilhein-Engelke dankte allen, die den Kindern auf diesem Weg geholfen hatten: der Familie vom Circus Baldini, den Lehr- und Betreuungskräften, dem Hausmeister, einigen Eltern – und ganz besonders dem Förderverein der Grundschule am Hausberg. Der Verein hatte für jedes der etwa 260 Kinder sechs Euro der Teilnahmekosten übernommen, insgesamt also mehr als 1.500 Euro.  

 

Mehr Fotos von der Vorstellung in der Bildergalerie „Circus Baldini 2018“.


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