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Dienstag, 18. September 2018

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Geschrieben von ski am 11. September 2018
Aktuell

Viel los auf der Königshütte

Beim Tag des offenen Denkmals besuchten zahlreiche Zuschauer die Führungen – aber auch der Flohmarkt und die Krimilesung waren Anziehungspunkte

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Auf großes Interesse.....
Auf großes Interesse.....
...stieß auch das Schaugießen.
...stieß auch das Schaugießen.
Hans-Heinrich Hillegeist führte die Besucher fachkundig über das Gelände
Hans-Heinrich Hillegeist führte die Besucher fachkundig über das Gelände
In die Maschinenhalle darf man nur noch von außen blicken.
In die Maschinenhalle darf man nur noch von außen blicken.
In der Gießhalle
In der Gießhalle
Hans-Joachim Wildner las aus seinem Krimi "Erzfeuer"
Hans-Joachim Wildner las aus seinem Krimi "Erzfeuer"

Die Sonne lachte, und die Ehrenamtlichen vom Förderkreis Königshütte hatten allen Grund, mit der Resonanz auf den Tag des offenen Denkmals am 09.09.18 zufrieden zu sein. Denn viele Lauterberger und Gäste besuchten das Königshüttengelände und ließen sich von dem Vorsitzenden Hans-Heinrich Hillegeist und seinen engagierten Kollegen durch das Gelände führen. Die Maschinenfabrik darf derzeit aus statischen Gründen nicht betreten werden. Die notwendige Sanierung jedoch wird durch Brandschutzauflagen und durch die gleichzeitigen Vorgaben der Denkmalschutzbehörde extrem verteuert – bei der Kostenschätzung von einer dreiviertelmillion Euro ist das für den Förderkreis kaum zu realisieren. Doch die Maschinen liefen dennoch, und bei einem Blick ins Innere konnte man sehr viel erfahren. Natürlich fehlten bei den Führungen auch das Eisen-Magazin, die Gießhalle und das Eisenhüttenmuseum nicht.  

Auch der Flohmarkt auf dem Hüttengelände dürfte für viele Besucher ein Grund gewesen sein, die Königshütte zu besuchen. Hier gab es noch echten Flohmarkttrödel von privat an privat, keine fliegenden Händler mit Pfennigartikeln aus Fernost.

Die Krimilesung von Joachim Wildner zog zahlreiche Zuschauer in die Gießhalle, wo die beiden Öfen im Hintergrund raffiniert beleuchtet waren und zur passenden Atmosphäre beitrugen. Zwei Jahre hat der Autor für den Krimi „Erzfeuer“ benötigt, der auch auf der Königshütte spielt. Um historische Authentizität zu gewährleisten, haben auch einige Ehrenamtliche des Förderkreises das Manuskript gegengelesen, erzählt Wildner. Dennoch steht, bei aller Liebe zur Genauigkeit, das Erzählen der Geschichte im Vordergrund:  „Dass jede Kleinigkeit hundertprozentig stimmt, kann man nicht erreichen – sonst wird der Text langweilig.“

Für das leibliche Wohl der Besucher war mit Kaffee und Kuchen sowie Würstchen vom Grill gesorgt.

Bald wieder Dreharbeiten auf der Königshütte

Demnächst wird übrigens wieder Andrang auf dem Gelände herrschen: Die Königshütte war bereits desöfteren Schauplatz diverser Dreharbeiten; bald sollen dort wieder Aufnahmen gemacht werden: der Kinofilm zur Fernsehserie „Berlin, Berlin“ wird dort gedreht; einige Aufnahmen werden auch in den umliegenden Wäldern um Bad Lauterberg gemacht.


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