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Dienstag, 21. August 2018

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Geschrieben von Firouz Vladi (Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg) am 09. März 2018
Vereine und Verbände

Aufräumen auf dem Karstwanderweg

Wegpaten machen den „Qualitätswanderweg“ nach Frühjahrssturm wanderfein

Auch am Teufelsloch bei Osterode hat „Friederike“ ganze Arbeit geleistet: Wegpate Uli Reulecke bei der Bewältigung der Sturmschäden auf dem Karstwanderweg als „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“.
Auch am Teufelsloch bei Osterode hat „Friederike“ ganze Arbeit geleistet: Wegpate Uli Reulecke bei der Bewältigung der Sturmschäden auf dem Karstwanderweg als „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“.

In diesen Tagen bis Ostern sind die 21 Wegpaten aus dem niedersächsischen Südharz wieder dabei, ihre Abschnitte auf dem Karstwanderweg zu kontrollieren, Zweige aus dem Weg zu räumen, die Wegschilder und Infotafeln zu reinigen und fehlende Wegschilder und Wegmarken fachgerecht zu ersetzen.

Reichlich Arbeit für die Helfer des Fördervereins Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg, besonders nach Herbststurm Herwart und Frühjahrssturm Friederike. Zusammen mit den Forstbetrieben, die derzeit eine weit schwerere Arbeit leisten, haben sie die Hoffnung, dass in Bälde alle Abschnitte wieder gefahrlos erwandert werden können. Dennoch ist Vorsicht und Geduld geboten! Noch gibt es gefährdete Abschnitte und noch einige Zeit wird vergehen, bis die Wege von umgestürzten Bäumen geräumt sind. Es sind daher noch nicht alle Abschnitte wieder zu begehen. Der Verein bittet dafür um Verständnis.

 

Gütesiegel „Qualitätswanderweg“ sichern

Der Karstwanderweg misst zur Zeit 239 Kilometer Gesamtlänge, davon 149 Kilometer zwischen Bad Grund und Walkenried im Landkreis Göttingen. Er trägt das Gütesiegel „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“. Um dieses zu erlangen und zu behalten, muss der Weg zur Gänze nach strengen Richtlinien ausgerichtet und unterhalten werden. Dazu hat der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg diesen niedersächsischen Teil in 17 Abschnitte bis zu zehn Kilometer Länge eingeteilt, die zwei Mal im Jahr von einem oder zwei Wegpaten ehrenamtlich betreut werden.

Etwa 20 Wegschilder sind jährlich zu ersetzen – Ursachen sind Vandalismus, Sturmschäden oder Anpassungen des Wegeverlaufs etwa infolge einer Flurbereinigung. Hinzu kommen jährlich etwa 100 Wegmarken. Sind alle Abschnitte auf diese Weise in Ordnung gebracht, sendet der Vorstand eine Vollzugsmeldung an den Deutschen Wanderverband nach Kassel, so werden die Gütemerkmale gesichert.

Der Frühling kann also kommen, die Wanderschuhe können geschnürt werden. Wer dann bei seiner Wanderung auf dem Karstwanderweg neue Schäden feststellt, wird um eine kurze Notiz an den Verein gebeten, am besten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Ein informatives Faltblatt zum Wanderprogramm 2018 ist in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz erhältlich. Weitere Details zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervorschlägen und zur Gipskarstlandschaft Südharz gibt es unter www.karstwanderweg.de (externer Link).


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