Mittwoch, 17. Januar 2018

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Geschrieben von Thorsten Kleint am 30. Dezember 2017
Kultur und mehr

Weihnachtliche Barockmusik vom Feinsten

Bericht über das am 27.12.2017 in der St. Andreas-Kirche veranstaltete Weihnachtskonzert

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Man nehme: Vier renommierte Gesangssolisten, ein Barockorchester aus Hannover (sine limite) mit historischer Aufführungspraxis, sowie ein kleines Vokalensemble von gut ausgebildeten Chorsängern, und bekommt ein feines, anrührendes Weihnachtskonzert. Am Beginn des Konzertes musste die Kantorin Dorothea Peppler jedoch mehrere krankheitsbedingte Änderungen verkünden; so musste der angekündigte Baßsolist Michael Humann (Hannover) am 24.12. absagen. Torsten Gödde, ebenfalls aus Hannover, konnte für diesen Part kurzfristig engagiert werden.

Das Vokalensemble eröffnete zusammen mit dem Orchester das  Konzert mit dem Eingangschor „Ehre sei Gott in der Höhe“ der Weihnachtskantate von Georg Philipp Telemann. Schon in dieser Kantate wussten die Solisten und Chorsänger mit einem klaren ausdrucksstarken Gesang zu überzeugen. Selbst die leiseren Töne waren in den hinteren Reihen der St. Andreas Kirche gut zu hören. Spätestens beim bekannten Schlusschoral „Lobt Gott ihr Christen“ war eine besondere weihnachtliche Stimmung unter den Zuhörern zu spüren.

Passend zum 27.12. folgte im Programm die Kantate zum dritten Weihnachtstag „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“ von Johann Sebastian Bach. Hier glänzten die Sopranistin Ute Engelke (Süßer Trost, mein Jesus kömmt) und die Mezzosopranistin Ann Juliette Schindewolf (In Jesu Demut kann ich Trost, in seiner Armut Reichtum finden) mit Bezauberndem, Klaren und Ausdrucksstarken Gesang. Streicher und Holzbläser zusammen mit dem Continuo brillierten besonders im Concerto der Kantate zum ersten Weihnachtstag „Uns ist ein Kind geboren“ von J.S.Bach.

Etliche Konzertbesucher waren gekommen, um den erfolgreichen Tenorsolisten Jan Kobow aus Berlin zu hören, durfte man sich in Bad Lauterberg doch wieder glücklich schätzen, diesen Spezialisten des barocken Gesangs im Konzert zu erleben. Als wahrer Glücksgriff erwies sich Torsten Gödde als Baßsolist. So haben auch die beiden männlichen Solisten mit hervorragend ausbalancierten Vorträgen, ganz besonders in den Arien, das sehr fachkundige Publikum überzeugt.

Mit dem „Te Deum“ von Marc Antoine Charpentier fand das Konzert einen festlichen und würdevollen Abschluss. So kennt man weltweit das „Prélude“ aus diesem Werk, erkling es doch bei jeder Eurovisions- Sendung im Fernsehen. Leider waren nicht 8-10 Mio. Zuhörer zugegen um das komplette Werk zu hören. In diesem Stück gab es einen schönen gesanglichen Wechsel zwischen den vier Solisten und dem Vokalensemble.

Fotos: Anett Böger


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