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Dienstag, 25. September 2018

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Geschrieben von Hans Christian Metzger (Leitungsteam Konficamp) am 09. Juli 2018
Kirchen

Super Erlebnis statt doofe Pflicht

Konficamp der Bäderregion: Eine Woche „Kirchengemeinde auf Zeit“ in Limbach

Verbrachten eine tolle Woche in Limbach: Die Konfis der Südharzer Bäderregion, die Teamenden und das Leitungsteam. (Foto: Axel Peter)
Verbrachten eine tolle Woche in Limbach: Die Konfis der Südharzer Bäderregion, die Teamenden und das Leitungsteam. (Foto: Axel Peter)

Die Sommerferien beginnen gleich mit einem Highlight: Die erste Woche fährt man auf Konficamp! So ist es in der „Bäderregion“ des evangelischen Kirchenkreises Harzer Land nun schon Tradition. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden (kurz „Konfis“) aus Bad Lauterberg, Barbis, Bartolfelde, Osterhagen, Steina und Bad Sachsa fahren auf Konficamp. Wie 2017 auch war es dieses Jahr, in der ersten Juliwoche 2018, in Limbach im Vogtland. Knapp 50 Konfis, 25 Teamende (Jugendliche im Alter von 14 bis 21) und das Leitungsteam verbrachten eine Woche dort im Schullandheim. Unter der Leitung von Pastor Simon Burger und Kreisjugenddiakon Axel Peter erlebten die Konfis eine Woche „Kirchengemeinde auf Zeit“.

 

In Kleingruppen entsteht eine Vertrauensbasis

Zum Konfirmandenunterrichtskonzept der hiesigen Kirchengemeinden gehört dieses Camp als wichtiger Bestandteil: Das Leitungsteam coached die Teamenden und diese unterrichten die Konfis. Da geht es zunächst um die Einheiten „Ich“, „Liebe“ und „Gott“ und dann in Stationsarbeit um die letzten Tage Jesu: vom Abendmahl, über die Verleugnung des Petrus, die Kreuzigung Jesu, die Trauer der Jüngerinnen und Jünger bis hin zu Jesu Auferstehung. Sämtlicher Unterricht findet in Kleingruppen statt.

Immer ist der Einstieg spielerisch und immer wird der Bezug hergestellt zu eigenen Lebenserfahrungen. Die Kleingruppe ist die ganze Woche die gleiche. So entsteht eine Vertrauensbasis, in der man am vierten Tag auch von eigenen Abschieds- und Verlusterfahrungen erzählen mag. So dass die Einheit „Trauer“, in der auch Tränen fließen, im abschließenden Feedback von vielen Konfis als die beste Einheit bewertet wird.

 

Ein unvergesslicher Gottesdienst

Am letzten Tag findet dann ein Abendmahlsgottesdienst statt, der in allen Teilen von allen gemeinsam vorbereitet und abgehalten wird. Wenn Teamende beten und predigen, wenn ein Konfichor ein selbst gedichtetes Lied singt, die Turnhalle liebevoll zum Gottesdienstraum gestaltet ist und die Konficampband neue geistliche Lieder fetzig begleitet, entsteht ein unvergesslicher Gottesdienst.

So ist verständlich, dass sich hier langsam rumspricht: Das Konficamp ist keine „doofe Pflicht für Konfis“, sondern ein super Erlebnis, das viele dann gern wiederholen möchten. Deshalb fahren so viele in den folgenden Jahren wieder mit: dann als Teamende. So gelingt Jugendarbeit in den Kirchengemeinden!


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