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Freitag, 16. November 2018

Beiträge


Geschrieben von Christian Dolle am 04. November 2018
Kirchen

„Auf uns“

Letzte Sitzung des Kirchenkreistages Harzer Land in dieser Wahlperiode

Für die Ausschussvorsitzenden und den KKT-Vorstand gab es besonderen Dank
Für die Ausschussvorsitzenden und den KKT-Vorstand gab es besonderen Dank
Der iChor trat auf
Der iChor trat auf
Ingrid Baum leitete die letzte Sitzung in dieser Wahlperiode
Ingrid Baum leitete die letzte Sitzung in dieser Wahlperiode
Über den Stellenrahmenplan wurde abgestimmt
Über den Stellenrahmenplan wurde abgestimmt


Am Freitag (2.11.18) begrüßte die Vorsitzende Ingrid Baum die Mitglieder des Kirchenkreistages Harzer Land zur letzten Sitzung in dieser Wahlperiode. Einige Mitglieder schieden mit diesem Tag aus ihrem Amt aus, einige werden dem Gremium auch weiterhin angehören und einige werden neu hinzukommen. Bevor aber die Zeit für die Ehrungen kam, gab es insbesondere noch einen wichtigen Beschluss zu fassen.
Es ging um den sogenannten Perspektivprozess, den Stellenrahmenplan des Kirchenkreises für die kommenden Jahre. Immer wieder war dieser Prozess ein Thema für die Mitglieder, weil nicht von oben und hinter verschlossenen Türen entschieden, sondern alle Beteiligten einbezogen werden sollten. Immerhin geht es auch um notwendige Kürzungen und neue Modelle für die Kirchengemeinden und hier sollten Strukturen geschaffen werden, die nicht für alle gleich, dafür aber für alle so gut wie möglich sind.
Pastor Dr. Uwe Brinkmann stellte den in den vergangenen Jahren erarbeiteten und nun endgültig feststehenden Plan noch einmal kurz vor. Fragen gab es jedoch keine mehr, immerhin hatten in den einzelnen Arbeitsschritten ja immer wieder Anpassungen vorgenommen werden können. So ging es jetzt am Ende recht schnell und der Beschluss wurde ohne Gegenstimmen angenommen.
Superintendent Keil dankte für die Arbeit aller in diesem Prozess und lobte ihn als etwas, das „in der Landeskirche Modellcharakter bekommen wird“. Einheitliche Verhältnisse in den Regionen gab es im fusionierten Kirchenkreis Harzer Land nie und soll es auch nicht geben, betonte er, dafür aber für jede Region das angemessene Modell, mit dem die Kirche zukunftsfähig aufgestellt ist.
Weiterhin lobte Keil den Kirchenkreistag für die konstruktive Arbeit der vergangenen sechs Jahre. Aus drei Kirchenkreisen sei ein gemeinsamer erwachsen und die Mitglieder haben in seiner Augen eine hervorragende Arbeit geleistet. Haupt- und Ehrenamt arbeiten hier Hand in Hand und auch die sieben Regionen vom Oberharz bis ins Eichsfeld und vom Alten Amt bis in die Bäderregion stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ziehen auf Kirchenkreisebene an einem Strang.
Besonders hob er das Jahr 2015 hervor, das sich durch den Zuzug vieler Flüchtlinge auszeichnet. Hier sei in vielen Kirchengemeinden Großes geleistet worden und viele Haupt wie Ehrenamtliche haben dazu beigetragen, dass im Harzer Land Integration ernst genommen wird und gelingen kann.
„Für mich ist es inzwischen ein ganz großes Erschrecken, was aus dieser wunderbaren Willkommenskultur geworden ist“, fügte er auf die Gesellschaft insgesamt bezogen hinzu, „das ist absolut beschämend.“
Das Luther-Happening im vergangenen Jahr war ein Highlight, der Perspektivprozess sei jetzt der nächste große Schritt in der Arbeit des Kirchenkreistages, es folgt nun die Fusion der Kirchenkreisämter Osterode und Northeim. All das sei auf einem guten Weg und wenn er im Frühjahr 2020 in den Ruhestand geht, könne er das ohne große Sorgen tun.
Damit war auch schon die Überleitung für die Verabschiedung der Mitglieder gegeben, die zunächst einmal alle eine Urkunde für die geleistete Arbeit überreicht bekamen. Zusätzlich Lob und Blumen als Dank gab es für Walter Merz und Petra Utermöller, die den Diakonieausschuss in den vergangenen Jahren leiteten, für Elisabeth Kienzle und Joachim Jünemann, die Vorsitzende des Stellenplanungsausschusses waren, wobei Jünemann auch dem Anlangeausschuss vorsaß, für Dieter Rosenkranz, der den Bau- und Finanzausschuss sowie den Bedarfsplanungsausschuss leitete, sowie auch für Ingrid Baum, Gabriele Hann, Heidrun Gunkel, Udo Salzmann und Gerhard Lindemann als Vorstand des Kirchenkreistages.
Feierlich, aber auch beschwingt fand der Abend dann mit dem Auftritt des iChors seinen Höhepunkt, jenem Projektchor für deutsch- und anderssprachige Sängerinnen und Sänger, der vom Bundesprogramm Demokratie leben und dem Kirchenkreis finanziert, von der Kirchenkreissozialarbeit, JiBS, der evangelischen Jugend organisiert und von André Wenauer geleitet wird. Für die Kirchenkreistagsmitglieder gab es Songs wie „Ist da jemand“ von Adel Tawil und mit ein wenig Wehmut auch „Auf uns“ von Andreas Bourani.
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Blaulicht

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