Freitag, 18. August 2017


Geschrieben von ski am 10. Juni 2017
Aktuell

Spende für die technische Aufrüstung

Exide unterstützt die Freiwillige Feuerwehr

B. Wiedemann, M. Dannhauer, F. Besecke, Werksleiter A. Mijovic, M. Mooslehner (Brandschutzbeauftragter), J. Dempwolf (Assistenz Werksleitung)
B. Wiedemann, M. Dannhauer, F. Besecke, Werksleiter A. Mijovic, M. Mooslehner (Brandschutzbeauftragter), J. Dempwolf (Assistenz Werksleitung)

Früher war die Bad Lauterberger Feuerwehr desöfteren unfreiwillig zu Gast bei der Exide – 20 Fehlalarme pro Jahr waren keine Seltenheit. Doch die Fehlalarmquote ist dank technischer Verbesserungen stark gesunken – eine große Erleichterung für die Kameraden, denn häufige Fehlalarme zehren an der Einsatzbereitschaft.

„Es wurde in den letzten Jahren sehr viel getan“, sagt Ortsbrandmeister Bernd Wiedemann: „Wenn jetzt ein Alarm ist, müssen wir davon ausgehen, dass wirklich etwas ist“.  Wiedemann und Martin Dannhauer, Brandschutzabschnittsleiter Nord im neuen Großkreis, besuchten am 10.06.2017 das Werk im Odertal und konnten aus den Händen des neuen Werksleiters Aleksandar Mijovic eine Spende für den Förderverein der Feuerwehr entgegennehmen.

Dass die Exide die Feuerwehr großzügig unterstützt, ist seit vielen Jahren Tradition. „Wir profitieren ja als Arbeitgeber und Unternehmen auch von einer guten Ausstattung der Feuerwehr“, betont Mijovic.  Durch eine schnelle und richtige Reaktion im Brandfall begrenze die Feuerwehr ja auch den Schaden. (So zum Beispiel im vergangenen Februar bei einem geplatzten Hydraulikschlauch). Friedrich Besecke, Abteilungsleiter für Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei der Exide, lobt dabei auch die sehr kurze Alarmierungszeit von acht Minuten.

Immer wieder werden auch Feuerwehrübungen auf dem Exide-Gelände durchgeführt. Denn: „Ein so großes Objekt benötigt regelmäßige Übungen, damit man die Gefahrenstellen erkennt und weiß, wo man hinmuss“, erklärt Ortsbrandmeister Wiedemann.

Technische Ausstattung wird immer wichtiger

Die Spende wird der Förderverein wieder in die technische Ausstattung der Feuerwehr stecken. Verbesserte Technik, so Wiedemann, kann dabei helfen, mit weniger Kameraden effizient zu arbeiten, beispielsweise, wenn Pumpen automatisch laufen. Denn auch wenn die Feuerwehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit mit Kinder- und Jugendfeuerwehr betreibt, ist es dennoch so, dass viele junge Feuerwehrleute aus beruflichen Gründen die Gegend und damit die Wehr verlassen. Andere pendeln auswärts zur Arbeit und stehen tagsüber für eine Alarmierung vor Ort nicht zur Verfügung. Um so wichtiger ist es, dass die verbliebenen Kameraden technisch gut ausgestattet sind – und nicht durch häufige Fehlalarme überstrapaziert werden.
Ganz unabhängig davon muss die Feuerwehr auch deshalb technisch aufrüsten, weil beispielsweise die alten Rettungsscheren bei neuen Autos mit den hochfesten Stählen und den verstärkten Fahrgastzellen nicht mehr ausreichen.

Für die Zukunft sicherte Mijovic der Feuerwehr auch weiterhin die kontinuierliche Unterstützung der Exide zu. Der Bedarf, da sind sich alle einig, wird auch weiterhin da sein.


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