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Freitag, 16. November 2018

Aktuell


Geschrieben von ski am 17. August 2017
Aktuell

Bad Lauterbergs erste E-Ladestationen

Bei der Klinik Dr. Muschinsky kann man künftig sein Elektroauto aufladen

Konrad Aichner, Andreas Sonnemann, Kathrin Cziesla: hier wird ein E-Golf an Bad Lauterbergs erster E-Ladestation getankt....äh, geladen
Konrad Aichner, Andreas Sonnemann, Kathrin Cziesla: hier wird ein E-Golf an Bad Lauterbergs erster E-Ladestation getankt....äh, geladen
An dieser Wallbox können alle E-Fahrzeuge geladen werden. Außer E-Bikes
An dieser Wallbox können alle E-Fahrzeuge geladen werden. Außer E-Bikes

„Unsere Patienten und Hotelgäste tanken kostenlos“, sagt Kathrin Cziesla, Personalleiterin der Klinik Dr. Muschinsky. Eine ganze Tankfüllung geschenkt? Das gibt es – fürs Elektroauto. Strenggenommen wird da natürlich nicht getankt, sondern der Akku geladen. Und bei der Klinik Dr. Muschinsky gibt es jetzt gleich zwei solcher Ladestationen. Eine Premiere: es sind nämlich die ersten in Bad Lauterberg.

„Das Elektroauto kommt – wir spüren, dass sich etwas bewegt“, weiß Andreas Sonnemann, Mobilitätsexperte der HarzEnergie. Er war zusammen mit HarzEnergie-Geschäftsführer Konrad Aichner am Mittwoch (16.08.2017) zu Muschinsky gekommen, um die neuen Ladestationen zu übergeben und zu erklären. Sonnemann berät Kunden, die sich für das Thema interessieren, und die selbst die Einrichtung einer Ladestation in Erwägung ziehen. Das anfängliche Chaos der verschiedenen Stecker für verschiedene Marken ist jetzt vorbei, es gibt einheitliche Ladestecker und passende Adapter, so dass man mit jedem Elektroauto an die Ladestationen fahren kann. Das gilt übrigens auch für Elektromotorräder.

Geringe Kosten, unterschiedliche Reichweite

Rund 3,50 € auf 100 Kilometer – das sind die aktuellen Kosten. „Damit ist ein Elektroauto deutlich günstiger als ein Diesel und die preiswerteste Art, sich fortzubewegen“, so Sonnemann. Die Reichweite mit einer vollen Akkuladung hängt aber sehr vom Fahrzeugtyp ab: „Da gibt es ganz unterschiedliche Philosophien seitens der Hersteller“. Die HarzEnergie betreibt derzeit zehn öffentliche Ladestationen in ihrem Versorgungsgebiet, beispielsweise in Osterode an der Schachtrupp-Villa, und sie berechnet dem E-Auto-Fahrer fürs Laden derzeit keine Kosten. „Ein Service der HarzEnergie, um das Thema voranzubringen“, so Konrad Aichner. Das allerdings dürfte sich wohl künftig irgendwann ändern, wenn sich die E-Mobilität weiter durchsetzt.

Eine solche Ladestation, Wallbox genannt, gibt es am Privathaus übrigens für rund 1.000-2.000 Euro. Für Ladesäulen im öffentlichen Raum, wie sie die HarzEnergie aufstellt, fallen 10.000-15.000 Euro an, „das kommt darauf an, wie weit der Strom hergeholt werden muss“.

Ladestation für jedermann zugänglich

Auch wer kein Patient oder Besucher ist, kann sein Elektroauto übrigens künftig an einer der zwei Ladestationen bei Muschinsky aufladen: sie verfügen über ein digitales Zählwerk, damit sich der Verbrauch abrechnen lässt. Und sie sind natürlich abschließbar. Während des Ladevorgangs wird das Auto übrigens per Schlüssel verriegelt und dann lässt sich der Stecker nicht vom Auto trennen – es kann also keiner einfach das Kabel abziehen und sein eigenes Fahrzeug dranhängen.

Für die immer beliebteren E-Bikes ist eine solche Wallbox übrigens nicht geeignet – Schukostecker passen nicht. Das ist aber auch nicht nötig: dafür reicht eine einfache Außensteckdose.


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