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Sonntag, 24. Juni 2018

Aktuell


Geschrieben von Dieter Pfeiffer / Boris Janssen am 04. Januar 2018
Aktuell

„Gemeinsam in 2018 einiges besser machen“

26. Neujahrsempfang des Campingparks Wiesenbeker Teich

Auch 2018 zog der Neujahrsempfang viele Gäste an den Wiesenbek. (Fotos: Dieter Pfeiffer)
Auch 2018 zog der Neujahrsempfang viele Gäste an den Wiesenbek. (Fotos: Dieter Pfeiffer)
Roland Stahl (mit Mikrofon) bei der Ansprache, links daneben Hausherr Maik Dombrowsky.
Roland Stahl (mit Mikrofon) bei der Ansprache, links daneben Hausherr Maik Dombrowsky.
Das Südharzer Bläser-Quartett beim ersten Auftritt des Jahres.
Das Südharzer Bläser-Quartett beim ersten Auftritt des Jahres.
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Maik Dombrowsky sagt Dankeschön zu „Schwiegertochter“ Katharina Garnatz.
Maik Dombrowsky sagt Dankeschön zu „Schwiegertochter“ Katharina Garnatz.

Es gibt ja so einige Traditionen rund um den Jahreswechsel. Für viele Bad Lauterberger gehört der Neujahrsempfang des Campingparks Wiesenbeker Teich dazu. Auch beim 26. Mal am Montag (01.01.2018) hatten etliche von ihnen den Weg zur Baude angetreten, um über dem Weltkulturerbe bei ordentlicher Verpflegung und netten Gesprächen das neue Jahr zu begrüßen. Betreiber-Familie Dombrowsky hatte wie gewohnt alles für einen gemütlichen Nachmittag vorbereitet, das Südharzer Bläser-Quartett lieferte wieder den richtigen Soundtrack dazu.

 

Neujahrsansprache von Roland Stahl

Neu war in diesem Jahr der Redner: Die Ansprache übernahm der stellvertretende Ratsvorsitzende Roland Stahl (CDU). Er warb dafür, sich auf die demokratischen und freiheitlichen Rechte zu besinnen und sich dafür einzusetzen, diese Werte zu erhalten oder, wo sie verloren gegangen seien, wieder neu zu schaffen. Wirtschaftlich sei Deutschland gut durch 2017 gekommen – es seien niedrigste Arbeitslosenzahlen und so viel Beschäftigung wie noch nie zu verzeichnen. Doch die europäische Idee, gemeinsam ohne Grenzen zu leben und Freizügigkeit zu erfahren, habe starke Einschränkungen hinnehmen müssen. „Die Entwicklungen in Europa sind derzeit kein Fortschritt.“ Die mangelnde Bereitschaft der Völkergemeinschaft, Konflikte friedlich zu lösen, sollte nachdenklich machen.

Die Folgen von Kriegen und Einschränkungen der Freiheit – in Syrien, im Irak, in Afghanistan, Afrika und anderswo – bekämen wir auch unmittelbar in unserer Stadt zu spüren, nämlich durch die Flüchtlinge, die nach Bad Lauterberg gekommen sind. Damit die Integration dieser Menschen gelingt, bräuchten wir noch einen langen Atem und Dienststellen, die zügig und entscheidungsfreudig zu Werke gehen. Er vertrete dabei den Ansatz „fördern und fordern“, so Stahl. Er danke deshalb auch der hiesigen Wirtschaft, dass es gelinge, Menschen in Ausbildungsplätze zu bringen und im ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Was den Rat und die Verwaltung der Stadt Bad Lauterberg betreffe, so müsse man auch 2018 neue Wege ausprobieren. Schon in der jüngsten Vergangenheit habe man mit der Einschätzung, wie man mit zukünftigen Aufgaben umzugehen habe, viele richtige Entscheidungen getroffen. Allerdings seien auch einige „grenzwertige“ dabei gewesen. „Da müssen wir alle gemeinsam in 2018 einiges besser machen.“

 

Dankeschön an vier Damen

Hausherr Maik Dombrowsky nutzte die Gelegenheit, sich einmal bei vier Frauen zu bedanken. Den ersten Blumenstrauß übereichte er Dorit Gollée – sie setze sich erfolgreich ein für die Gäste in Bad Lauterberg, gerade auch im Wiesenbek-Tal, und sei immer mit Gästen beim Neujahrsempfang dabei. Den zweiten Blumenstrauß bekam Margret Matzenauer, die in den ersten 18 Jahren jedes Mal ihren Mann Otto für den Neujahrsempfang „ausleihen“ musste, war er doch damals Stadtdirektor beziehungsweise ab 2001 erster hauptamtlicher Bürgermeister. Für ihr Engagement und die Unterstützung im eigenen Betrieb hatte Maik Dombrowsky schließlich für seine Frau Susanne und für die Lebensgefährtin seines Sohnes, Katharina Garnatz, Blumensträuße und herzliche Umarmungen.


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