Montag, 19. Februar 2018


Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 03. November 2017
Kirchen

Zwei Teams werden zu einem

Mitarbeiter bereiten sich auf die Fusion der Kirchenkreisämter vor

Christa Eulert und Karl-Heinz Himstedt begrüßten „ihre“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Workshop…
Christa Eulert und Karl-Heinz Himstedt begrüßten „ihre“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Workshop…
…der allerhand zum Teil spielerische Aufgaben bereithielt.
…der allerhand zum Teil spielerische Aufgaben bereithielt.

Die Kirchenkreisämter der Kirchenkreise Leine-Solling und Harzer Land werden zum 1. Januar 2019 fusionieren. Für beide Kirchenkreise als solche bedeutet das keinerlei Veränderungen, nur werden eben die Verwaltungen zusammengelegt, wie es in der Landeskirche auch andernorts praktiziert wird.

Räumlich gesehen ist alles auf den Weg gebracht, die meisten Abteilungen werden in Northeim untergebracht, in Osterode bleibt ein Front Office bestehen. Auch personell ist bereits alles in die richtigen Bahnen gelenkt. Karl-Heinz Himstedt, bisheriger Amtsleiter in Northeim, wird die gemeinsame Amtsleitung übernehmen, Christa Eulert, aktuell Amtsleiterin in Osterode, wird gemeinsam mit Peter Slawik sein Stellvertreter. Auch die einzelnen Abteilungsleiter stehen bereits ebenso fest wie etliche andere Formalia, die es zu regeln gilt.

 

„Wollen es besser machen als die Landkreise“

Damit eine solche Fusion allerdings gelingt, kommt es nicht nur auf die äußeren Strukturen an. Vor allem müssen auch die Mitarbeiter einander kennenlernen, miteinander arbeiten können und sich als ein Team empfinden. Hierzu wurden die Mitarbeiter in der vergangenen Woche nach Hahnenklee zu einem zweitägigen Workshop eingeladen. „Es geht nicht nur ums Kennenlernen, sondern auch um das Abgleichen der inhaltlichen Arbeit und einiges mehr“, erläuterte Himstedt.

Nach außen hin wird es weitgehend die gewohnten Ansprechpartner geben, erläutern er und seine Kollegin Eulert. Doch nach innen kann eine solche Zusammenlegung natürlich nicht plötzlich erfolgen. Daher wurden einige Kernthemen mit Unterstützung seitens der Landeskirche und zum Teil spielerisch aufgearbeitet und die einzelnen Mitarbeiter hatten die Chance, die Arbeitsweise der anderen mit der eigenen abzugleichen.

Ein solcher Schritt ist eben immer ein Prozess, der zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelenkt werden muss. Die gute Stimmung während der einzelnen Aufgaben und Austauschrunden sprach an diesen Tagen aber deutlich dafür, dass es gelingt. Auf jeden Fall soll der Umzug zum offiziellen Start im Januar übernächsten Jahres vollzogen sein und auch sonst soll es möglichst keine großen Baustellen und Notlösungen geben. „Wir wollen es besser machen als die Landkreise“, formulierte Christa Eulert augenzwinkernd den Anspruch ans Team.


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