Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Montag, 21. Mai 2018


Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 16. November 2017
Kirchen

Kandidaten dringend gesucht

Für die Kirchenvorstandswahlen in der Bartholdi-Gemeinde Bartolfelde

Rund um die Kirche in Bartolfelde trägt der Kirchenvorstand Verantwortung für die „drei Gs“– Gebäude, Gelände und Gottesdienste. (Foto: Boris Janssen)
Rund um die Kirche in Bartolfelde trägt der Kirchenvorstand Verantwortung für die „drei Gs“– Gebäude, Gelände und Gottesdienste. (Foto: Boris Janssen)
Weiteres wichtiges Interesse: Den Kindergarten im Dorf erhalten. (Foto: Karl-Heinz Wolter)
Weiteres wichtiges Interesse: Den Kindergarten im Dorf erhalten. (Foto: Karl-Heinz Wolter)

Nur zehn Mitglieder sind am Montag (06.11.2017) zur Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Bartolfelde gekommen. Es ging dabei hauptsächlich um Beratungen über Kandidaten zur Kirchenvorstandswahl, die am 11. März 2018 ansteht – und Kandidaten werden dringend gesucht.

Der derzeit verantwortliche Pastor Klaus-Wilhelm Depker erklärte etwas überspitzt die Aufgaben des Vorstandes mit den „drei Gs“: Verantwortung für Gebäude, Gelände und Gottesdienste. Die Aufgaben der Mitglieder seien vielfältig und interessant und reichten von der Unterstützung bei den Gottesdiensten (Einsammeln der Kollekte) bis hin zur Mitverantwortung bei Entscheidungen für die Gebäude, Liegenschaften, den Kindergarten und den Friedhof der Gemeinde.

 

Selbstverantwortung oder Fremdverwaltung?

Doch drei der derzeit vier KirchenvorsteherInnen können aus persönlichen Gründen nicht noch einmal kandidieren, somit werden bis Ende Dezember 2017 neue Kandidaten für die Wahl benötigt. „Wenn wir keine Wahl zustande bekommen, werden wir in der Region die einzige Gemeinde sein, die in den Verhandlungen um Stellen und Gelder sich nicht selbst vertreten kann“, verdeutlichte die derzeitige Kirchenvorstandsvorsitzende Heike Wiegand die Konsequenzen. „Ob aber ein Verwalter von außen unsere Interessen vertritt, wie zum Beispiel das, den Kindergarten im Dorf zu erhalten, wage ich zu bezweifeln.“ Pastor Depker beschrieb die Lage der Bartholdi-Kirchengemeinde abschließend: „Selbstverantwortung wahrnehmen oder fremd verwaltet werden – das sind die Alternativen, vor der die Kirchengemeinde in den nächsten Wochen steht.“

Aus der kleinen Versammlung an diesem Abend ließen sich keine Kandidaten finden. Daher sind alle Verantwortlichen aufgefordert, weiter für diese Wahl zu werben und entsprechende Gespräche zu führen. Die derzeitigen Kirchenvorsteher und Pastor Depker stehen gerne bereit, nähere Auskünfte über die Wahl und die Aufgaben zu geben. Eine weitere Zusammenkunft ist für Dienstag, den 05.12.2017, geplant.

Die Amtsperiode des Kirchenvorstandes beträgt sechs Jahre. Die Bartolfelder Gemeinde ist im Kirchenkreisamt Harzer Land in Osterode organisiert. Aber auch dort stehen bereits weitere Veränderungen an; so ist für 2019 die Fusion mit dem Kirchenkreis Leine/Solling zum gemeinsamen Kirchenamt Northeim geplant. Umso wichtiger sei ein eigener, handlungsfähiger Kirchenvorstand zur Wahrung der Interessen der Gemeinde, betonen die Verantwortlichen.


.................................................................................................................................................


Notizen

Blaulicht

Bild der Woche