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Donnerstag, 19. Juli 2018


Geschrieben von Christian Dolle (Kirchenkreis Harzer Land) am 15. Juni 2018
Kirchen

„Dahinter steckt eine Menge Arbeit“

Andacht für die Mitarbeitenden des neuen gemeinsamen Kirchenamtes in Northeim

Neue Partnerschaft (von links): Jan von Lingen, Volkmar Keil, Christa Eulert, Karl-Heinz Himstedt, Wilfried Schröter, Christine Hemschemeier, Stephanie von Lingen und Günter Dietzek.
Neue Partnerschaft (von links): Jan von Lingen, Volkmar Keil, Christa Eulert, Karl-Heinz Himstedt, Wilfried Schröter, Christine Hemschemeier, Stephanie von Lingen und Günter Dietzek.
Eine Andacht für alle Mitarbeiter:
Eine Andacht für alle Mitarbeiter:
Architektonisch sind die Gebäude des Kirchenkreisamtes völlig unterschiedlich.
Architektonisch sind die Gebäude des Kirchenkreisamtes völlig unterschiedlich.
Möbel stehen noch nicht in den Büros, doch wo sie stehen werden, ist schon klar.
Möbel stehen noch nicht in den Büros, doch wo sie stehen werden, ist schon klar.
Einige Akten sind bereits im Archiv eingelagert.
Einige Akten sind bereits im Archiv eingelagert.

Das neue gemeinsame Kirchenamt ist ein großes Thema für die Kirchenkreise Leine-Solling und Harzer Land. Zu Pfingsten wurde der rechtliche notwendige Verband dafür gegründet, jetzt wurde dieser in einer feierlichen Andacht für alle Mitarbeiter beider bisherigen Kirchenkreisämter in St. Sixti in Northeim mit Leben erfüllt.

Superintendentin Stephanie von Lingen begrüßte die Mitarbeiter und stellte fest: „Erstmal ist es ein Stück Papier, doch dahinter steckt eine Menge Arbeit.“ Viel Planung, viele Absprachen waren nötig, um nun diesen Weg mit einem gemeinsamen Amt für die Gemeinden beider Kirchenkreise zu gehen. Und tatsächlich wirken die etwa 60 Mitarbeitenden hier in der Kirche nun wie eine Gemeinde. Das sind sie natürlich nicht, doch zu einer Gemeinschaft scheinen sie in den vergangenen Monaten zusammengewachsen zu sein.

 

„Sind partnerschaftlich miteinander umgegangen“

„Beide Kirchenkreise sind partnerschaftlich miteinander umgegangen“, stellt Superintendent Volkmar Keil fest, das sei leider nicht immer so, doch so wichtig. Daher mahnte er, in Situationen struktureller Veränderungen achtsam mit jedem Menschen umzugehen, ganz so wie schon Paulus zu biblischen Zeiten den Gemeinden riet. „Es braucht die Mitarbeit von uns allen, damit das neue Kirchenamt eine Erfolgsgeschichte wird“, sagte Keil voll des Lobes für die bis jetzt geleistete Arbeit und eine sehr gelungene Vorbereitung durch den Planungsausschuss, der sich mit der Verbandsgründung auflöste. Doch mit einem Lächeln räumte Keil auch ein: „Spätestens nach dem Umzug zum Jahresende wird deutlich werden, was wir vergessen haben.“

Der Verbandsvorstand, dem die Superintendenten Stephanie von Lingen und Volkmar Keil und zudem Christine Hemschemeier und Wilfried Schröter aus dem Kirchenkreis-Vorstand Harzer Land, Dr. Joachim Hartung und Günter Dietzek aus dem Kirchenkreis-Vorstand Leine-Solling sowie der zukünftige Kirchenamtsleiter Karl-Heinz Himstedt angehören, nimmt nun seine Arbeit auf und traf sich gleich nach der Andacht zu einer ersten Sitzung. Für Interessierte, die die Räumlichkeiten in der Northeimer Bahnhofstraße noch nicht kannten, gab es eine exklusive Führung durchs neue Kirchenamt, das in drei baulich völlig unterschiedlichen Gebäuden untergebracht ist und hoffentlich dennoch in dem einen gemeinschaftlichen Geist agiert.


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