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Montag, 10. Dezember 2018
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Geschrieben von Karl-Heinz Wolter am 06. August 2018
Kirchen

Hochzeitsdesaster und Kanzelschwalben

Kurseelsorger Detlef Krull hat Frühstückstreff der St.-Andreas-Kirchengemeinde begeleitet

Detlef Krull begeisterte die Runde des Frühstückstreffs…
Detlef Krull begeisterte die Runde des Frühstückstreffs…
…mit zwei Kurzgeschichten…
…mit zwei Kurzgeschichten…
…und dem Spiel auf seiner Meistergeige von 1913.
…und dem Spiel auf seiner Meistergeige von 1913.

Zum einmal im Monat stattfindenden Frühstückstreff der St.-Andreas-Kirchengemeinde hatten sich die Verantwortlichen um Monika Marxen dieses Mal etwas Besonderes einfallen lassen: Der nach seiner Pensionierung als Kurseelsorger in Bad Lauterberg tätige Pastor i.R. Detlef Krull hatte zugesichert, das Treffen am Mittwoch (01.08.2018) zu begleiten und „Schmunzelgeschichten aus Pommern“ vorzutragen.

Der aus Schleswig-Holstein stammende Detlef Krull weilt bereits zum zehnten Mal in Bad Lauterberg und fühlt sich zusammen mit seiner Ehefrau hier sehr wohl, wie er betont. Das Ehepaar Krull hat erst kürzlich das Fest der Goldenen Hochzeit gefeiert und hat drei Kinder.

Nachdem Monika Marxen die Gäste begrüßt hatte, stellten sich vier neue Mitglieder des Treffs kurz vor, die erstmals bei der Veranstaltung dabei waren. Dann folgte eine kurze Andacht durch Pastor Krull, der darin einen aktuellen Bezug zur derzeitigen Hitzewelle herstellte. Die gesungenen Lieder begleitete Krull, der bereits seit seinem achten Lebensjahr Geige spielt und in mehreren Orchestern aktiv ist, mit professionellem Spiel auf seiner Meistergeige aus dem Jahre 1913. Auch ein Solostück trug er vor.

 

Schmunzelgeschichten vom Schwiegervater

Anschließend las Krull den Teilnehmern zwei Kurzgeschichten vor. Die erste Geschichte handelte von der Vorbereitung und Durchführung einer ländlichen Hochzeit, die letztendlich nach dem (zweifelhaften) Genuss von verdorbenem Frikassee in einem Desaster endete. In der zweiten Geschichte „Kanzelschwalben“ ging es um das Verhalten von bestimmten Gottesdienstbesuchern einer ländlichen Gemeinde in Bezug auf das nachträgliche „Schwatzen“. Beide Geschichten trug Krull teils in der entsprechenden Mundart sehr amüsant vor und sorgte so für zahlreiche Lachsalven bei den Gästen.

Die Geschichten stammen vom Autor Werner Wodtke, dem Schwiegervater Detlef Krulls. Er hatte während seiner Amtszeit als Lehrer in verschiedenen Orten in Hinterpommern Alltägliches aus den Dörfern zu Papier gebracht – Besonderheiten, Traditionen und Gebräuche. Daraus sind zwei Bücher entstanden, die quasi im Familienbetrieb erstellt, gedruckt und vertrieben wurden.


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