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Dienstag, 25. September 2018


Geschrieben von Prof. Dr. med. Berend Willms am 23. April 2018
Kultur und mehr

Beeindruckende Ballett-Gala …

… mit sieben deutschen Ballettkompanien

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Einmal im Jahr lädt das Theater Nordhausen befreundete und bekannte Ballettkompanien zu einer Ballett Gala ein, um sich zu vergleichen mit anderen künstlerischen Auffassungen, klassischem, modernen, Jazz und anderen Stilen. Diese Veranstaltungen gehören zum Höhepunkt des Ballettjahres, da die auswärtigen Häuser natürlich ihre besten Kräfte schicken. So waren bei dieser Ballett Gala Tänzer und Tänzerinnen aus dem Landestheater Coburg, dem balletthagen, dem Semperoper Ballett Dresden, der Tanzkompagnie Gießen, dem Ballett Halberstadt, dem Ballett Vorpommern und natürlich vom Gastgeber TNLOS Nordhausen auf der Bühne. Sie boten sämtlich Tanzkunst in höchster Vollendung.
Der Abend (am 21.4.18) begann mit einer Darstellung aus dem Ballett „Die Kraniche des Ibykus“ vom Ballett TNLOS. Ibykus begegnet auf seinem Weg zum Dichterstreit nach Korinth Kranichen, die ihn begleiten und unterstützen. Die Musik dazu schrieb der „Composer in Residence“ des Theaters, Christoph Ehrenfellner. Die Tänzer und Tänzerinnen mit den Federkostümen umgarnen und umschmeicheln Ibykus.
Es folgte „Porgy und Bess“, ein Pas de deux des Ballett Vorpommern. Zu der „klassischen“ Musik von Gershwin und dem Sound von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong stellten die beiden Tänzer und Tänzerin das Lebensgefühl im New York der 20er Jahre dar.
Auf moderne, fast indisch anmutende Musik, tanzte das Duo aus dem Landestheater Coburg einen überwältigenden Pas de deux voller Liebe und Gefühl (mit dem Titel „Lost Souls Found“).
Die beiden nächsten Stücke waren Choreographien von Ivan Alboresi, dem Chef des Nordhäuser Balletts, die zeigten, dass Nordhausen sich gut in die Reihe der eingeladenen Ballettkompanien einreihen kann.
Es folgten ein entzückender Pas de deux aus „Cinderella“ des balletthagen mit der Musik von Sergej Prokofjew, dessen Musik auch die Basis für das Liebesduo aus „Romeo und Julia“ bildete, aus dem gleichnamigen Ballett mit der Choreographie von Ivan Alboresi, das in der letzten Spielzeit viel Beifall erhielt.
Nach der Pause traten zwei athletische Mitglieder des Semperoper Balletts auf, die im Zusammenspiel mit Max Richters vieldimensionaler, fließender und suggestiver Musik die Bewegungssprache des Choreographen Dawson, menschliches Glück, die unvergesslich bleibende verlorene Liebe mit wundervollen Figuren darstellten.
Es folgten die Tanzkompagnie Gießen, noch einmal das TNLOS, das Ballett Halberstadt und zum Schluß die wundervolle Szene aus „Romeo und Julia“ von Ivan Alboresi zu der wuchtigen Musik von Prokofjew, „Der Ball“, das Fest der Familie Capulet, an dem ungebeten Jugendliche der Familie Montague, darunter Romeo, teilnehmen, was dazu führt, dass Romeo und Julia die Liebe auf den ersten Blick trifft.
Ballett ist etwas Wunderbares. Wie zwei Menschen durch ihre Körpersprache, mit artistischen Hebungen, Schwüngen und Sprüngen, Wendungen und Drehungen, unterstützt von der Musik, ihre Gefühle, ihre Liebe ausdrücken, gehört zum Schönsten, was die Bühne bieten kann. Davon wurde reichlich geboten. Es lohnt sich, die Darbietungen des Nordhäuser Balletts zu besuchen.
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Blaulicht

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