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Dienstag, 25. September 2018


Geschrieben von Hans-Werner Kneusels (SCBL) am 28. Mai 2018
Sport

Hohe Konzentration gefordert

Erste Regatta der Saison 2018 beim Segelclub Bad Lauterberg

Teilnehmer und Wettkampfleitung (von links): Sebastian Hoppensack, Lars Fröhlich, Herbert Lassen, Wiebke Koch, Maik Knappe, Iris Boese, Dieter Koch, Hans-Werner Kneusels, Markus Zaunick und Rudi Speit.
Teilnehmer und Wettkampfleitung (von links): Sebastian Hoppensack, Lars Fröhlich, Herbert Lassen, Wiebke Koch, Maik Knappe, Iris Boese, Dieter Koch, Hans-Werner Kneusels, Markus Zaunick und Rudi Speit.

Der Segelclub Bad Lauterberg hat am Sonntag (27.05.2018) die Regatta um den Schierker-Feuerstein-Pokal auf der Odertalsperre ausgerichtet. Diesjähriger Gewinner ist Maik Knappe auf einem Finn-Dinghy. Die Regattaleitung bestand aus Markus Zaunick, Dieter Koch und Thomas Zaunick.

Die Windvorhersage für den Sonntag, schwacher Wind mit einer Stärke um 1 Beaufort aus Süden, gab zunächst Anlass zur Sorge, dass die Regatta nicht stattfinden kann. Überraschenderweise waren die Windbedingungen dann sogar recht gut, sodass die erste von drei angesetzten Wettfahrten mit neun Teilnehmern pünktlich um 10 Uhr gestartet werden konnte.  

Die Wettfahrten waren offen für alle Klassen und wurden deshalb nach dem DSV-Punktesystem in Verbindung mit dem Yardstick-System gewertet. Damit werden die Größen- und Geschwindigkeitsunterschiede der verschiedenen Bootsklassen berücksichtigt. Entscheidend ist demnach also nicht die Platzierung beim Zieleinlauf, sondern die gesegelte Zeit jedes Bootes, die dann in die sogenannte „berechnete Zeit“ umgewandelt wird. Das bedeutet allerdings, dass schnellere Boote schon einen erheblichen Vorsprung heraus segeln müssen, um eine gute Platzierung zu erreichen. So ging es zum Beispiel Hans-Werner Kneusels mit seiner Vorschoterin Iris Boese, die mit ihrer Jolle zwar zweimal als Erste durchs Ziel gingen, dann aber am Ende in der Gesamtwertung nach berechneter Zeit auf Rang zwei landeten.

 

Jeder Fehler bedeutet großen Zeitverlust

Die zweite Wettfahrt konnte im Anschluss um 11.15 Uhr zeitnah gestartet werden. Das Regattafeld zog sich wegen der unterschiedlichen Bootsgeschwindigkeiten bald auseinander. Es war dabei schwer abzuschätzen, wer am Ende nach berechneter Zeit Sieger sein würde. Die für eine Talsperre typischen Windverhältnisse mit ufernahen Winddrehern und Abschnitten mit schwachem Wind verlangten durchgängig eine hohe Konzentration, da ein Fehler unter diesen Bedingungen einen großen Zeitverlust bedeutet.

Leider wurde der Wind gegen Mittag immer schwächer und kam nun aus unterschiedlichen Richtungen. Deshalb konnte der Start zur dritten Wettfahrt nicht mehr erfolgen.

Nach Berechnung der Zeiten nahm Wettfahrtleiter Markus Zaunick die Siegerehrung vor. Danach saßen die Teilnehmer noch bei kalten Getränken und Gegrilltem zusammen. Die Preise wurden gestiftet von der Firma Schierker Feuerstein.

 

Die Platzierungen:

1.       Maik Knappe (Finn)
2.       Hans-Werner Kneusels / Iris Boese (Jeton)
3.       Rudi Speit / Sören Speit (Fam)
4.       Herbert Lassen / Wiebke Koch (Fam)
5.       Lars Fröhlich / Sebastian Hoppensack (Fam)


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