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Dienstag, 25. September 2018


Geschrieben von PM Klinik Dr. Muschinsky am 24. April 2018
Wirtschaft

Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzlinderung

Neue Abteilung für interdisziplinäre Schmerztherapie an der Klinik Dr. Muschinsky eröffnet

Das Team der neuen Abteilung Multimodale Schmerztherapie: Stephanie Diedrich-Adam – Pain Nurse, Mandy Kirchner Physiotherapeutin, Marlies Baller Psychotherapeutin,  Dr. Marc Uhlir, Facharzt für Schmerztherapie, Kathrin Paland-Rust, Psychotherapeutin
Das Team der neuen Abteilung Multimodale Schmerztherapie: Stephanie Diedrich-Adam – Pain Nurse, Mandy Kirchner Physiotherapeutin, Marlies Baller Psychotherapeutin, Dr. Marc Uhlir, Facharzt für Schmerztherapie, Kathrin Paland-Rust, Psychotherapeutin

Über 13 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Der chronische Schmerz, hat im Gegensatz zum akuten Schmerz, seine Warnfunktion verloren und stellt ein eigenständiges Krankheitsbild dar. Dies hat häufig einen Einfluss auf die Lebensqualität und die seelische Verfassung. Die Folgen sind Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, Stimmungsverschlechterung und sozialer Rückzug.

Neue Abteilung eröffnet

Im April 2018 hat an der Bad Lauterberger Klinik Dr. Muschinsky die Abteilung für interdisziplinäre Schmerztherapie unter der Leitung von Dr. M. Uhlir eröffnet. So besteht die Möglichkeit der Versorgung von chronischen Schmerzpatienten, bei denen es trotz umfangreicher ambulanter Therapie zu keinem ausreichenden Therapieerfolg gekommen ist.

Die moderne chronische Schmerztherapie erfolgt heutzutage interdisziplinär und multimodal. Hierbei arbeiten mehrere Fachdisziplinen (Ärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten u. a.) eng zusammen, um verschiedene chronische Schmerzkrankheiten zu behandeln. Der Patient steht dabei ganzheitlich im Mittelpunkt.

Intensives Therapieprogramm bei stationärem Aufenthalt

Hauptziele des multimodalen Konzeptes sind Schmerzlinderung, Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und Umsetzung der Alltagsaktivitäten. Letztendlich soll eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Dazu absolvieren die Patienten ein individuelles, hochintensives und aktives Therapieprogram, welches Einzel- und Gruppentherapien umfasst. Die durchschnittliche Dauer der stationären Behandlung beträgt rund 15 Tage.

Vor jedem stationären Aufenthalt findet nach telefonischer Anmeldung eine eintägige, interdisziplinäre Voruntersuchung (Assessment) statt. In einem anschließenden Teamgespräch überprüft das interdisziplinäre Team, ob die Behandlungsvoraussetzungen für eine stationäre multimodale Schmerztherapie erfüllt sind und erstellt einen individuellen Therapieplan. Die stationäre Aufnahme erfolgt dann in Absprache.

In neuen Abteilung werden unter anderem Patienten mit folgenden Krankheitsbildern behandelt:
Anhaltende Rücken-und Gelenkschmerzen
Schmerzen des Bewegungsapparates
chronische Kopf-und Gesichtsschmerzen
Fibromyalgiesyndrom
CRPS (Morbus Sudeck)
Nervenschmerzen (Polyneuropathie, Post-Zoster-Neuralgie)
Phantomschmerzen
Schmerzen ohne erkennbare Ursache (Somatisierungsstörung)

Weitere Informationen erteilt Dr. med. M. Uhlir, Ärztliche Leiter Schmerztherapie, Klinik Dr. Muschinsky, Telefon: 05524/858-888.


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