Montag, 19. Februar 2018

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Die erste Barockoper überhaupt – instrumental erzählt

Am Freitag, den 23. Februar 2018
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: St. Andreas-Kirche

Wer kennt sie nicht, die seit der Antike überlieferte Geschichte von Orpheus, der mit seiner Musik auf der Lyra sogar die Götter der Unterwelt so betörte, dass sie seine verstorbene Gattin wieder aus dem Totenreich entließen. Der berühmte Früh-Barock-Komponist Claudio Monteverdi setzte diesen Stoff um in ein abendfüllendes Schauspiel mit Sologesängen, Chören und Instrumentalstücken und führte damit die Gattung Oper erstmals in die Musikgeschichte ein. Das Ensemble „La Capriola“ der Kasseler Blockflötistin Angela Hug arbeitete diese erste Oper überhaupt wieder um in ein kürzeres Format mit reiner Instrumentalmusik und zusammenfassenden Sprechtexten.

Im Rahmen des nunmehr 8. Bad Lauterberger Blockflötenwochenendes, dessen Dozentin Angela Hug wieder sein wird, ist es möglich, dieses sehr selten zu hörende und interessante Programm im Eröffnungskonzert mit fünf hochkarätigen Barock-Musikerinnen und -Musikern (Angela Hug, Elke Hardegen-Düker und Stefan Möhle, Blockflöte; Andreas Düker, Theorbe; Laura Frey, Viola da Gamba) zu erleben!

Das Ensemble selbst schreibt zu seinem Programm: „L'Orfeo von Claudio Monteverdi steht an der Wiege der Gattung Oper (1607). Der Komponist selbst bezeichnete das Werk noch als ,Favola in musica‘ (Fabel, gesetzt in Musik). Heute gilt L'Orfeo aber als die erste Oper überhaupt. An der Grenze von Renaissance und Barock dominierte das ,Intermedio‘, ein Schauspiel mit musikalischen Zwischenspielen. Monteverdi entwickelte daraus mit L'Orfeo eines der ersten komplett durchkomponierten Musiktheaterdramen.

In unserer Bearbeitung hören Sie Auszüge aus der Oper bearbeitet für Blockflöten, Gambe & Laute. Gesprochene Zwischentexte führen Sie durch die Geschichte des mythologischen Musikers, dessen Kunst nicht nur Menschen, sondern Tiere, Pflanzen und sogar Felsen bewegt haben soll...“

Statt eines Eintrittsgeldes wird am Ausgang eine Spende in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte erbeten.

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