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Donnerstag, 20. September 2018

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Bernd Nawothnig Quartett präsentiert „Jazz und Evangelisches Gesangbuch“

Am Freitag, den 21. September 2018
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: St. Andreas-Kirche

Die Lieder des Christentums sind so alt wie das Christentum selbst. In den ersten tausend Jahren wurden diese nicht schriftlich festgehalten. Das erfolgte, mit einer dem heutigen Notenbild ähnlichen Schrift, erst ab dem 13. Jahrhundert.

Die ersten Lieder des Jazz haben ihren Ursprung in der afrikanischen Musiktradition. Mit dem Sklavenhandel wanderten diese nach Nordamerika und entwickelten sich dort zum Blues, der zur und nach der Arbeit gesungen wurden. Durch den Wechsel vieler Schwarzer zum christlichen Glauben entstanden dann die Gospels. Wie bei den christlichen Liedern, wurden auch diese zuerst nicht schriftlich festgehalten. Durch die anschließende Vermischung mit europäischer Musik entstand der Jazz.

Beide Musikformen haben ihre Wurzeln in den Lebensgemeinschaften der Menschen und wurden zuerst nur mündlich überliefert. Hieraus entsteht eine natürliche Gemeinsamkeit.

Das Bernd Nawothnig Quartett beweist, dass die Lieder, die nicht für den Jazz geschrieben wurden, dennoch durch die Spielauffassung der Musiker und die Arrangements zu echtem Jazz werden. Die Kirche wird zum Konzertsaal und verliert dennoch nicht ihre eigentliche Funktion. Aus Liedern, die jeder aus dem Gemeindegesangbuch (EG = Evangelisches Gesangbuch) kennt, gestaltet sich ein besonders Jazz-Kirchenkonzert, in dem die Musik und der Raum miteinander verschmelzen.

Die vier Musiker sind fest in der deutschen Jazzszene verankert und verstehen es durch ihre nationale und internationale Erfahrung, die spirituelle Wirkung dieser Musik zu entfalten.

Das Bernd Nawothnig Quartett sind:
Holger Werner (saxophon, clarinets)
Maximilian Mäckel (piano)
Martin Tschoepe (doublebass)
Bernd Nawothnig (drums)

Die etwa anderthalbstündige Veranstaltung wird eine Pause haben, in der Getränke erhältlich sind.

Zu diesem besonderen Konzertereignis laden die ev.-luth. Kirchengemeinde und die Stiftung Zukunft für St. Andreas ein. Statt eines festen Eintrittsgeldes wird am Ausgang eine großzügige Spende erbeten.

 

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