Donnerstag, 19. Oktober 2017

Geschrieben von Doris Schmid am 30. Juni 2016
Leserbeitrag

Nationalpark Harz - auch für Kinderwagen, Rollstuhl und Fahrrad!

Wanderung zum Rinderstall: ein Bericht und Ausflugstipp von Doris Schmid

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Mohrenfalter
Mohrenfalter
Gebirgsstelze
Gebirgsstelze
Waldhyazinthe weiß
Waldhyazinthe weiß
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Wer die B 27 in Richtung Braunlage fährt, biegt in Oderhaus auf die Landstraße nach St. Andreasberg ab. Vorbei am Nationalparkhaus direkt hinter der Kreuzung geht es rechts auf den Parkplatz. Wer sein Auto dort abgestellt hat, hört Vögel zwitschern und die Oder rauschen: sie wird uns den ganzen Wanderweg begleiten.  Vom Parkplatz hat man einen wunderschönen Blick auf eine große Wiese, in der versteckte Schönheiten blühen: Streng geschützte Weiße Waldhyazinthen erkennt man neben den Margeriten und anderen Wiesenblumen. Wir werden die Wiese nicht betreten, denn im Nationalpark gilt Wegegebot.

Also nehmen wir den Asphalt unter die Füße, wandern neben Erlen unter Eschen und Ahornbäumen durch das Odertal mit Blick auf die Berge und Nadelwälder.  Nach etwa einem Kilometer ein Hinweis: Wildtierbeobachtungsstation. Ein verwunschener Weg führt zu einer Beobachtungshütte mit Blick auf die Waldwiese am Berghang. Leider sehen wir kein Wildtier, es ist ja auch früher Nachmittag, aber ein Schmetterling, ein Mohrenfalter, erfreut uns mit seinem Anblick.

Etwas später an der Brücke über die Oder, schwirrt eine Gebirgsstelze über das Wasser und fängt Mücken. Eine hat sie wohl übersehen, denn die sticht mich. Nächstes Mal werde ich mich besser einsprühen! Und wer hat wohl in der Oder die Steinpyramiden gebaut? Dabei wurden die Beine sicherlich sehr kalt!

Gemütlich geht es weiter, der Weg ist weiterhin befestigt und steigt kaum merklich an, und dann sieht man schon die Waldgaststätte Rinderstall. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz, für den Naturliebhaber eine Wiese, auf der es schwirrt und summt, und der Wanderer freut sich auf ein Getränk und einen leckeren Imbiss.  Mittwochs hat man allerdings keine Chance auf Bewirtung, da ist Ruhetag.

Auf dem Rückweg kommen uns einige Gäste eines Sanatoriums aus Bad Lauterberg entgegen, sie haben Gehhilfen und Wanderstöcke und den Weg leicht geschafft. Es sind ja nur 2,8 Kilometer durch die wunderbare Landschaft des Oberen Odertales!


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